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Spectrum Protect und VTLs

31.08.2017

VTLs ‚veredeln‘ Plattenspeicher mit erweiterten Funktionen wie z.B. DeDuplizierung und Replikationstechniken. Eine VTL besteht damit immer aus den eigentlichen Plattenspeicher und einer Systemeinheit mit Betriebssystem und der entsprechenden Software für die VTL Funktionalität.

Die Funktionen, die die Programme der VTLs bieten sind jetzt aber schon seit einiger Zeit direkt in Spectrum Protect integriert. Und dies auch besser.

Im Spectrum Protect Umfeld benötigt man daher keine VTLs mehr. Einfache Plattenspeicher sind vollkommen ausreichend.

Es gibt aber eine nicht sehr seltene Ausnahme und einen Punkt an den man denken sollte.

Die Ausnahme ist: Gute VTLs werden über SAN angesprochen. D.H. es ist mit VTLs einfach möglich Plattenspeicher über SAN für die Datenscherung zu benutzen und damit z.B. an Firewalls oder den Spectrum Protect Server selber vorbei große Datenmengen zu sichern. Wenn die LAN Infrastruktur nicht ausreichend für die Datensicherung ist, und ein SAN vorhanden ist, ist der Einsatz von VTLs weiterhin sinnvoll.

Und daran sollte man denken: Die Funktionen die die VTLs bieten und jetzt in Spectrum Protect integriert sind benötigen CPU Leistung und eine Menge mehr Hauptspeicher. Ein Spectrum Protect Server mit 128 GByte Hauptspeicher, 8 Cores und Datenbank auf Flash ist damit eher die Regel wie die Ausnahme.

Dies gilt aber alles nur für Spectrum Protect. Andere, ‚einfachere‘, Backupsoftware benötigt noch sehr oft VTLs um fehlende Funktionalitäten der Backupsoftware in die Sicherungsinfrastruktur zu implementieren.

Der Beitrag Spectrum Protect und VTLs erschien zuerst auf Spectrum Protect (TSM) Blog.



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